Immer diese Zugfahrten

Der Vorhang fällt. Es wird laut im Publikum, die Leute unterhalten sich über das Stück. Schön war es, mitreißend und leidenschaftlich. Genau in der richtigen Dosis, dass es nicht zu schmalzig war, aber auch nicht zu trocken. Die Zuschauer konnten sich damit identifizieren, ein bisschen Lebensweisheit für sich selbst mitnehmen.
Langsam löst sich der Zauber, die ersten Handys werden hervorgekramt. Eine Dame beginnt laut zu telefonieren, lässt sich im Menschenstrom aus dem Theater treiben.
Sobald sie durch die Türe, immer dem Verkehrslärm entgegen gehen, löst sich auch noch der letzte Rest der Trance.
Der Alltag hat sie wieder.
Ob und wie viele jetzt wirklich etwas gelernt haben, bleibt ungewiss.

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Abstand. Themenwechsel. Sendepause.
Bitte.

Anscheinend währt Ehrlichkeit doch nicht am längsten und Regeln und Abmachungen sind nicht dazu da, eingehalten zu werden. Und ich tu jetzt so überrascht, als wär das das erste Mal, dass ich enttäuscht bin. Von mir selber.

Why did I let myself believe, miracles could happen?

mortifera.

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