Ever had one of these days where you just can’t win?

Ist heut nicht so, hab ich aber gerade wo gelesen und mir gefiel die Formulierung. Und ja, ich hab diese Tage öfters.

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Heute Nacht hab ich was total verrücktes geträumt. Ich fahr im Auto in Linz zu einer Party. Dort angekommen bemerk ich, dass meine Grazer Leute dort sind, hauptsächlich 5. Stock, ein paar von auswärts auch noch. Zuerst fang ich mit der Freundin vom Opfermaker zu streiten an. Das Ungewöhnliche daran: Er steht auf meiner Seite, hält mich die ganze Zeit über in den Armen und versucht mich zu beruhigen. Diesmal ist sie wirklich zu weit gegangen. Sie trennen sich. Micro stapft im ganzen Raum herum, umarmt jeden, der ihm unterkommt, verteilt feuchte Bussis und seinen Schweiß. Wie immer halt. Im Hintergrund sitzen Gott und Camper auf der Bank, verfolgen gespannt unser Wortgefecht; jeder mit einem Bier in der Hand. Ich gewinne schließlich. Und als ich in einen anderen Raum stürmen will, stoß ich mit jemandem zusammen. Mo. Ein ziemlich cooler Typ, einen Cowboyhut trägt er auf dem Kopf. Jung schaut er aus. Deutlich jünger als er jetzt ist. Er hält mich fest, strahlt mich an. Hey, schön, dich zu sehen. Er hält mich fest, ich wäre sonst umgefallen, war ja gerade mit viel Schwung unterwegs. Ich sehe über seine Schulter; er hat noch Leute mitgebracht. M kenn ich, vadis und den Schmetterling. Alle anderen hab ich noch nie gesehen, ich weiß aber sofort wer sie sind.
Im Laufe des Abends stell ich fest, es ist ein anderer, als der, den ich kennen gelernt hab. Noch eine Stufe vorher, er wohnt noch in Klagenfurt, ist extra raufgefahren nach Linz. Irgendwann drängt sich eine Gruppe Mädels vorbei, alle haben sie dunkle Haare, kunstvoll gestuft und in die Stirn und das Gesicht gekämmt, jede trägt einen dicken, riesigen Schal, der von der Brust bis hin zum Kinn alles verdeckt. Man sieht, sie sind beste Freundinnen, ihre Bewegungen sind schon fast intuitiv aufeinander abgestimmt.
Doch er hat nur ein freundliches Lächeln über, als sie ihn ansprechen; er zieht M enger an sich und gibt ihr einen Kuss.
Der Opfermaker kommt von hinten auf uns zu, fragt, ob wir auch noch eine Runde mitspielen wollen. (Aus unerfindlichen Gründen sind plötzlich im Nebenraum Computer aufgebaut.)
Ich seh aber in den Augenwinkeln einen alten Kindheitsfreund. Fa hab ich ewig schon nicht mehr gesehen, mehrere Jahre nicht mehr. Er war immer etwas kleiner als ich gewesen, sah nicht aus, als sei er nur 1 Monat, sondern mindestens ein Jahr jünger als ich. Doch jetzt steht er in der Tür, den durchtrainierten Oberkörper frei, nur mit einer kurzen Hose bekleidet. Groß ist er geworden, um einen ganzen Kopf überragt er mich. Das Wasser läuft an ihm herab; draußen regnet es. Er kommt her, umarmt mich. Schön, dich wieder mal zu sehen.
Auf einmal sitzen wir in einer Ecke und spielen ein Trinkspiel. Irgendwann bin ich so betrunken, dass ich ihm sag, hast du eigentlich eine Ahnung, wie attraktiv du geworden bist?
Naja, schlussendlich nehm ich ihn dann mit nach oben. (Das werd ich jetzt nicht so genau erzählen, das geht keinen was an.) Geredet haben wir auch noch viel, es war, wie als ob er nie weggewesen wär.
Als wir schließlich die Treppe runterkommen, seh ich die Gäste, die ihr Gesicht uns zuwenden. Ich seh das Strahlen von Mo, wie er da mit seiner M dasteht. Ich seh einen eher traurigen Gesichtsausdruck von vadis und überraschenderweise dem Opfermaker. Der Schmetterling schaut nur kurz herüber, lächelt, und dreht sich gleich wieder um zu einem gutaussehen Typen, dem sie sich gerade vorgestellt hat.
Ich bin so müde und so betrunken, dass ich nur mehr nach Hause will. Wie ich rausgehe und mir ein Taxi rufen will, steht der Klavierspieler mit seinem Auto vor der Tür. Er nimmt mich mit, trägt mich ins Auto und fährt los. Und ich schlaf ein.

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Keine Ahnung, was sich da mein Unterbewusstsein schon wieder dabei gedacht hat. Aber es war ein schöner Traum. Alle meine Liebsten waren versammelt, aus ganz Österreich.

Und, eine kleine Anmerkung am Rande: ich hab IHN umbenannt. Das ist überhaupt eines der wenigen Male, dass ich überhaupt Namen verwende, ich hab mich trotzdem bemüht, nicht die richtigen zu verwenden.

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Freu mich schon auf heute Abend, wir haben so eine Art Klassentreffen geplant. Bin schon gespannt, wer aller kommen wird.

mortifera.

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Eine Antwort zu Ever had one of these days where you just can’t win?

  1. Temmo Usstah' schreibt:

    Fettes Like. „Mo“ also? Lass ich mir gefallen. 😉

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