Brains are awesome. I wish everybody had one.

Eigentlich sollt gar nicht ich so traurig sein.
Sondern derjenige, der jemanden verloren hat. Jemanden, der ihn sehr sehr gern gehabt hat.
I was never ready for you to leave.

 

 

Aber was solls. Lernen. Das hilft. Immer und überall. Und ist nebenbei noch gesünder als Frustessen. Dem, wenn es mich doch mal überfällt, ich mit Laufen gehen entgegenwirke. Das ist doch schon mal was, oder?

 

Morgen fahr ich nach Wien. Mit fff (vorher der Klavierspieler genannt, Entschuldigung wegen der erneuten Umbenennung). Bin gespannt, wie das wird. E wird anscheinend nicht mitkommen. Und wir sind am Abend auf eine Party eingeladen. Ich selber kenn nur den Gastgeber und einen seiner Freunde. Er kennt gar keinen.
Wie Finchens Mutter, falls wer die Bücher kennt, immer sagt: Mal sehen.

 

Wie es mir geht? Nicht gut, nicht schlecht. Irgend so ein Mittelding. Das jeder von uns schon mal erlebt hat. Das, wo einem einfach alles egal ist. Ich lern viel, hab fast jeden Tag bis 7 Uhr Probe, spiel zwischendurch Computer, hab die meisten Kontakte abgebrochen. Weder vom Studium, noch vom ehemaligen Freundeskreis, noch im Heim kümmer ich mich drum, dass ich die Leute seh oder den Kontakt aufrechterhalte. Und in den letzten Tagen hab ich auch meinen Blog etwas schleifen lassen, das geb ich zu. Aber ich will nur allein sein. Abgeschottet in meinem Zimmer, zugesperrt, die ganze böse weite Welt ausgesperrt. Und nicht immer die Fassade aufrechterhalten zu müssen.

Aber meine Mauern werden stärker. Wenigstens das. Heut hab ich nicht mal drauf reagiert, wie O von Mo und Anhang angefangen hat zu erzählen. Hab die ganze Zeit über nur gedacht: Stein, Stein, Stein. Immer höher hab ich gebaut.

Trotzdem hatte ich am Heimweg feuchte Augen.

 

Und jetzt sitz ich hier, betrunken, 3:20 Uhr ist es, sagt mir der Laptop. Und ich werd jetzt einfach, ohne den Text noch mal durchzulesen, auf Publizieren drücken. Ob ich es morgen bereuen werd? Ziemlich sicher. Aber wahrscheinlich lesen die Leute, die es direkt betrifft, schon lang nicht mehr mit.
An alle anderen treuen Leser: Danke für euren Support und zahlreichen Nachrichten, Anrufen und SMS.
Sogar aus den USA hab ich einen Follower, keine Ahnung, wer das ist, aber es ist irgendwie aufregend. Der Gedanke, dass jemand am anderen Ende der Welt ab und zu mal auf meine Seite schaut, und sich fragt, wie es mortifera wohl heute geht.

 

Selbst wenn es nicht aufwärts geht, es geht wenigstens nicht nach unten. Es könnt noch viel schlimmer sein. Und eigentlich schäm ich mich dafür, wegen solchen Sachen herumzuheulen. Andere Menschen müssen täglich um ihr Überleben kämpfen. Ich bin ja doch nur ein Weichei.

8acbVs1

m.

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