Stay away from people who make you feel like you’re hard to love.

Mein Sonnenbrand wird einfach nicht besser. Warum mir am Donnerstags am See keiner gesagt hat, dass mein entzückender Rücken und wohlgeformtes Hinterteil knallrot sind, weiß ich nicht. Ich kann nur Vermutungen anstellen. Und ich vermute mal, es hat nichts damit zu tun, dass meine lieben Burschen viel zu wohlerzogen sind, mir auf den Po zu starren oder aus Respekt vor meinem Freund mir nicht anbieten, mich einzucremen, sondern schlicht und einfach der Sonnenbrand erst herausgekommen ist, als ich schon wieder angezogen in einer fahrbaren Sardinenbüchse mit Spiderman-Sonnenschutz am Fenster gesessen hab.

Leute, es ist Sommer! Und es hat sich wieder mal bestätigt: die Zeit richtet alles. Bis auf Lernen, Üben und recherchieren. Da muss man leider noch selber ran.

Ja, wär ich. Auch wenn Superman gestern beim Familienausflug in die Körperwelten-Ausstellung nicht mitkommen konnte, weil ihm ein Fuß so weh tat, am Abend dann aber kurzerhand beschloss, doch noch fortzugehen (und mich mit meiner Familie allein zu lassen). Kurze Kompromisslösung: 50€ von der Allmächtigen + meine Cousine und ihr Freund + meine Schwester = geiles Burgeressen inklusive Fußballspiel (für den Freund) und geistreiche Kommentare meinerseits. In der Nacht dann zu Superman.

Btw: ich hab auf tumblr einen ganz lustigen Fragebogen gefunden.

40 Fragen

1. Würdest du die letzte Person die du geküsst hast, noch mal küssen?
natürlich

2. Wie fühlst du dich GERADE?
nackt, gampig und auch irgendwie geil auf Mci-Essen

3. Planst du was du anziehst?
nein. dazu steh ich zu knapp auf in der Früh. außerdem bin ich waschfaul.

4. Was ist dein Lieblingsfilm?
Harry Potter. 

5. Was magst du?
warme Sommernächte, Pizza und Kuschelsex

6. Was liebst du?
Superman. und Musik und Essen.

7. Welche Schuhe trägst du am liebsten?
die, die am ehersten in Reichweite stehen.

8. Was ist dein Lieblingsalbum?
jetzt bin ich verwirrt. musik? pickerl? fotos? briefmarken? ich nehm mal an musik. das wäre dann im Moment „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!“ von den Ärzten.

9. Wann hast du das letzte mal geweint und warum?
gestern. das geht keinen was an, warum. 

10. Magst du dich selber?
84% der Zeit, ja.

11. Was magst du nicht?
falsche Freunde, Stess und in der Mitte des Monats kein Geld mehr haben

12. Was hasst du?
Ungerechtigkeit, ignorante Leute und Mais

13. Wer ist dein Lieblingsmusiker?
mein Lehrer natürlich 😉 da darf ich glaub ich jetzt nichts falsches sagen

14. Wenn du einen Promi treffen könntest, wer wäre das?
brauch ich jetzt nicht unbedingt, um ein Lebensziel zu erfüllen

15. Wenn du eine Superkraft haben könntest, welche wäre das?
Zaubern. Und wenn das nicht geht, Gedankenlesen. 

16. Was für Musik hörst du gerade?
das sanfte Zwitschern der Vögel, das Vor-sich-hin-flüstern meiner Schwester beim Vokabellernen, Bachs Goldbervariationen aus der Küche und das Getipsel auf meinem Laptop, das ich beim schreiben mach.

17. Sind deine Eltern streng?
wenn man es nett umschreiben sollte, könnte man es auch „unverhältnismäßig viel übervorsichtig“ nennen

18. Hattest du schonmal Sex?
der Fragebogen richtet sich eher an die Altersgruppe der 13-15-Jährigen glaub ich. Ja.

19. Bist du schon einmal geflogen?
von der Schule, aus der Wohnung und jemandem um die Ohren noch nie. durch eine Prüfung manchmal; auf die Nase und mit dem Flugzeug schon. 

20. Hast du schon Drogen genommen und wenn ja welche?
ich bin mal so frei und zähl Ethanol und Koffein wie im Studium gelernt dazu. also ja. und welche könnt ihr euch auch denken…

21. Glaubst du daran das alles geplant ist oder das alles zufällig passiert?
ich stell mir das Leben ein bisschen so wie in Sims vor. Also hängt das von der sicht ab. passiv geplantes (von einer Übermacht) erscheint aktiv (für mich) wie Zufälle. 

22. Wenn du eine Million bekommen würdest, was würdest du damit anstellen?
Haus kaufen, Instrumente kaufen, ein Konto anlegen, welches jedes Monat einen fixen Betrag an mich auszahlt und den Rest abheben, in einem riesigen Safe in meinem Haus im Keller aufbewahren und jeden Tag bestaunen.

23. Hattest du einmal eine Beziehung?
das jetzt ist eigentlich meine erste. und uneigentlich auch.

24. Was sind deine Lieblingsblogs?
so was gibts? keine. ich les das, was mir gefällt. oder halt! phoenix. der ist halt schon stillgelegt.

25. Irgendwelche Geheimtipps?
es ist okay, nicht ganz normal zu sein.

26. Bist du Single?
ok, jetzt bin ich absolut davon überzeugt, dass auch der Verfasser des Fragebogens in der vermuteten Altersgruppe liegt. no, obviously

27. Liest du?
Ja. Im Moment – Überraschung – mit, was ich grad schreib. Und sonst hauptsächlich Fantasy und Sci-Fi. Hab grad wieder mit den Hunger Games angefangen.

28. Was war das letzte, was du geträumt hast?
meine Cousine ist zu früh angekommen, hat Sturm geklingelt und alle haben noch geschlafen da musste ich ihr nackt die Türe öffnen. später im selben Traum war ich dann in der schule. nackt. hat aber auch keinen großen unterschied mehr gemacht. nur dass ich in turnen ein minus bekommen hab weil ich meine schuhe vergessen hab.

29. Was ist dein Lieblingsessen?
Pizza und sonstiges Fast-Food. Und Erdbeeren. Obst ess ich eigentlich auch generell recht gern.

30. Wie sieht dein Zimmer aus?
klein, dunkel und unaufgeräumt?

31. Hast du ein Tagebuch?
ich hab einen Blog, der mich überfordert. Wie sollt ich es da ansatzweise schaffen, regelmäßig in ein tagebuch zu schreiben

32. Wie wäre dein idealer Partner?
er sollte genauso ungeschickt und patschert sein Leben leben können wie ich.

33. Was sind deine Lieblingsserien?
ich hab im moment keine Zeit für so was. simpsons schau ich gern. Grey’s anatomy und game of thrones auch. 

34. Was für Hobbys hast du?
Musik. und Tagträumen.

35. Triffst du dich oft mit Freunden?
ich versuch es, aber hätt es gern noch viel öfters

36. Wie würdest du deine Tochter nennen?
Marie

37. Hast du Lieblingsmenschen auf Tumblr und wenn ja welche?
nein. ich seh tumblr als notwendiges übel, weil mittlerweile schon 4 freunde ihren blog dorthin verlagert haben. und die schreiben so unterschiedlich, dass ich keinen nennen kann, der mein liebster wäre. 

38. Was macht dich an?
außerordentlich gute musiker, nackte Haut, supermans geruch und zungenküsse

39. Was ist dir lieber, Wärme oder Kälte?
wärme.

40. Würdest du gerne eine Beziehung führen?
mach ich schon, ich hätt nur gern einen Ratgeber, wie sowas überhaupt geht. ich hab nämlich das gefühl, ich bin nicht so gut im erwachsensein. 

Fühlt sich ein bisschen an wie früher das Freundebuch-schreiben, falls sich da jemand noch dran erinnern kann. 🙂 Ich hoff, ihr seits jetzt zufrieden, nachdem ihr jetzt auch meine dunklen Seiten kennts.

einen schönen Abend noch,
morti.

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Flashback

So tief wie letzte Nacht hab ich schon lang nicht mehr geschlafen. Und leider auch schon lang nicht mehr so schlecht geträumt, ohne aufwachen zu können.
Auf einmal war ich wieder 14(?) und in der Schule. Die ganzen Sprüche, Gemeinheiten und Erniedrigungen, die ich schon längst vergessen hatte, hab ich nochmal durchlebt.

…Dein erstes Mal wird wahrscheinlich bei einer Vergewaltigung sein…

…Wenn ich so ein Gesicht wie du hätt, wär ich schon längst aus dem Fenster gesprungen…

…Komm bitte tu uns allen den Gefallen und verschwind einfach für immer…

…Du wirst als alte, schirche Jungfrau sterben…

Ich behaupt nicht, meine Schulzeit hätte nicht ihre Spuren hinterlassen.
Ich sag auch nicht, ich sei jetzt, Jahre später, völlig normal.
Ich glaub, ich hab einfach gelernt, zu gewissen Sachen Abstand zu nehmen.

Vor kurzem hab ich ja geschrieben, der Schalter ist endlich weg, das war ja mein Ziel. Naja, er existiert wieder. BAM. Von heut auf morgen bin ich wieder das kleine graue Mäuschen.

Und den ganzen Vormittag schon in den Vorlesung hab ich mir einfach gewünscht, ich könnt meine Träume von heute Nacht vergessen. So wie damals.

Aber jetzt bin ich groß; da wird von mir erwartet, dass ich mit sowas umgehen kann. Kann ich nicht. Nur Mauern bauen. Darin bin ich gut.

m.

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but – my brain, I was using it

So ein schönes Wochenede hab ich schon lang nicht mehr gehabt. Und entgegen meiner Erwartungen – ich kann kochen! (und Superman lebt noch, also nicht mal so schlecht) 😀

Jetzt muss ich gleich auf die Uni, weil scheiß auf unterrichtsfreie Tage, als Musiker gibts sowas nicht… 😛 Aber ich freu mich, ich streits auch gar nicht ab. Ist mir viiiiiel lieber, als den trockenen Stoff auswendig zu lernen. Das ist einfach was, das kann ich. Schon immer. (Und ich sollt mehr üben, langsam fällts auf dass ich nur einmal die Woche Übezeit hab.)

Was mich auch sehr gefreut hat, waren die Einladungen, die ich gestern bekommen hab. Nur war halt leider Superman noch da. Und nackt Pizza essen und Wein trinken (und sich irrsinnig erwachsen fühlen) geht halt über (nicht nackt) Spieleabend, zu dem man erst mal 20 Minuten Fußweg vor sich hat. Sry.

Ich freu mich schon so auf die Woche, die ist so kurz, die kann nur cool werden. 😀

morti.

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Werwölfe und so.

So schnell hat sich noch nie ein Eintrag bestätigt, muss ich sagen.

Nur ein paar Stunden später. Ob ich jetzt eine kleine Dramaqueen bin und/oder das Ganze ein Missverständnis war, sei mal dahingestellt. Wahrscheinlich bin ich aber auch leicht zu überzeugen, jedenfalls wenn man weiß, welche Knöpfe man drücken muss. Ist das jetzt gut oder schlecht?

Und ich weiß nicht wieso, mir fallen die ganze Zeit schon Memes auf, die grad perfekt passen. Sie stehn ALLE ohne Ausnahme im falschen Geschlecht.

Egal. Ich hab noch immer alle lieb. Irgendwie gruselig nach den ganzen Depri-Einträgen, stimmts?

Nächste Woche hab ich keine Flötenstunde. Nicht cool. 😦 Hätt gern was gespielt beim Klassenabend.
Bis Freitag muss ich am Cembalo was auswendig lernen und kanns noch nicht. Auch nicht cool.

Sonst tut sich nicht viel. War heut laufen.
Hab jetzt aufgeriebene Oberschenkel, weil meine Hose zu kurz war. Und auf der Google-Suche nach Hausmitteln kommt als erster Vorschlag ein Artikel, der folgendermaßen anfängt: „Die häufigste Ursache von geschundenen und offenen Oberschenkeln ist Übergewicht.“ FML.

Und mein Handyladekabel hat jetzt endgültig seinen Geist aufgegeben. Das neue ist unterwegs. Hoffentlich funktionierts.

mortifera.

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…und dann und wann ein weißer Elefant.

Ich bin enttäuscht. Von meinen Freunden, meinen Eltern, ein bisschen auch von Superman aber vor allem von mir selber.

Eigentlich hab ich alles, was ich je wollte. Eine funktionierende Beziehung. Nette Leute um mich herum. Die Mauer ist fast weg und ich trau mich endlich auch mal mit Fremden reden und sei es nur um nach dem Weg zu fragen. Bravo. Gratuliere. Alles das, wo ich euch wochenlang immer die Ohren vollgesudert hab, ist für mich in Erfüllung gegangen. 

Aber so glücklich, wie ich es mir damals vorgestellt hab, bin ich nicht. Klar, ich bin gern in meiner Beziehung und könnte mir ein Leben ohne Superman nicht mehr vorstellen, das hab ich aber grad gar nicht gemeint. Ich bin einsam. Nicht einsam einsam, aber ich merk, meine ganzen sozialen Kontakte leiden sehr darunter, dass ich fast jedes Wochenende woanders bin. Manchmal verreise ich sogar unter der Woche. 

Es sind leise, kleine, schleichende Veränderungen. Nachdem vadis schon lang in Deutschland ist (und eh ziemlich oft kommt), hat sich die Zahl meiner wirklich, wirklich guten Freunde auf 4 eingeschränkt. Und mit wirklich, wirklich guten Freunden mein ich die, die ich auch mitten in der Nacht anrufen kann wenn ich grad jemanden brauch, oder bei denen ich zu jeder Zeit vor der Haustüre auftauchen kann. Die Leute, von denen zwei fast jedes Geheimnis von mir kennen und ich eigentlich Geschwister in ihnen seh. 

Nur „meine Leut“, wie Superman sie nennt, melden sich halt immer weniger. Wahrscheinlich weil ich in 60% der Fälle absag, weil ich schon wieder nicht in Graz bin, wenn sie was machen. Und weil ich kleine Zicke mir alles immer gleich zu Herzen nehm. 

Jetzt hab ich nach einem Telefonat (das offiziell schon wieder vergessen ist) auf meine altbewährte, sture Weise beschlossen, den Spieß mal umzudrehen. Nicht alle zu nerven und schreiben, wenn ich wieder komm und zu betteln, dass wir uns sehen. 

Nur jetzt wart ich schon sehr lang auf eine Reaktion, aber es kommt nichts. Und ich inkonsequenter Mensch werd die Woche eh wieder schreiben, ich weiß es genau. 

Ich will jetzt nicht sagen, das beschäftigt mich am meisten, aber es ist halt ein gutes Beispiel, was ich mein:

Seitdem Mo beschlossen hat, mir (oder allen oder wem-weiß-ich) überhaupt keine seiner Geschichten mehr zu erzählen, ist da halt ein kleiner Abstand entstanden. Keine geheimen Insider mehr über die man zusammen lachen kann, kein Nachfragen nach meiner Meinung (die meistens eh immer das Gegenteil, überhaupt nicht mainstream und ziemlich nervig ist, das kann ich schon verstehen). Trotzdem hab ich mich immer etwas besonders gefühlt, wenn ich wieder eine neue Story aufgetischt bekommen hab, bis ich halt 2 Tage später immer erfahren hab, dass es die meisten andern im Freundeskreis eh auch schon wissen. 

Nur – ich hab langsam das Gefühl, ich kann auch nicht mehr alles erzählen. Warum mich das die letzten Wochen so beschäftigt, kann ich nicht sagen, vielleicht weil ich damals vor 3(?) Jahren auch so viel mitbekommen hab, glaub ich, wen gefunden zu haben, dem ich vertrauen kann. 

Was natürlich alles bullshit ist. Nehmts den Absatz nicht zu ernst. 

Viel eher glaub ich, dass ich eifersüchtig bin. Bei Superman seh ich, wie viele seiner Freunde sich jeden Tag bei ihm melden und jeder mag was mit ihm machen. Mir schreiben pro Tag maximal 3 Leute, wenns hoch kommt (und davon 2 wegen Uni). 

Und dann beim Schmetterling oder Mo oder sonstwem zu sehen, dass ständig das Handy klingelt, sie sich vor Angeboten kaum retten können und sie laufend von anderen Leuten erzählen, mit denen sie ja ach so viel machen und auf einmal so gute Freunde sind – da kann ich nicht mehr. Da steigt die Eifersucht in mir auf, ich will irgendwas kaputthaun und ganz laut schrein: ICH BIN AUCH ENDLICH GANZ NORMAL, SEHT MICH AN, ICH HAB EINE BEZIEHUNG UND AUCH ENDLICH FREUNDE!

Nur, dass ich die halt teilen muss. Und damit komm ich nicht klar, darauf hat mich keiner vorbereitet. 

Ich glaub, vor 5 Jahren hab ich gedacht, ich wär jetzt mit meinem Studium fertig. Dann, so war ich überzeugt, such ich mir einen Freund. 

Jetzt ist alles andersrum. Und komischerweise beschäftigt mich das weniger als es sollte, wenn ich an Superman denk. 

E. – bleib für immer in meiner Nähe, ich verspech dir, ich werd auch immer für dich da sein

garrock – danke, dass du dich immer bei mir meldest und da bist, ich rechne dir das hoch an und nehme das überhaupt nicht für selbstverständlich, nur dass du das weißt

Mo – ich vermiss den von vor 3 Jahren, von dem du behauptest, den gibt es nicht mehr. Das weigere ich mich aber fest, zu glauben. Ich seh doch, dass das nicht stimmt. 

Schmetterling – flieg weiter herum in deiner aufregenden, weiten Welt, ich freu mich jedes Mal, wenn du zu mir zurückkommst

vadis – spring endlich über deinen eigenen Schatten. mehr sag ich gar nicht.

(aus Mangel an Kreativität und um den Gedanken eines Rankings zu umgehen alphabetisch geordnet)

Ich freu mich auch wieder mal drauf, meine „alten“ Freunde zu treffen. Die, die in Linz geblieben sind und die, die von dort gemeinsam nach Graz gekommen sind. Nur leider haben wir alle Terminschwierigkeiten unter der Woche befürcht ich. Oder ich red es mir ein, weil schon zu viel Zeit vergangen ist und ich irgendwie Angst hab, mich zu melden.
Ich sollt endlich aufhören, zu glauben, alle Welt sei mir immer böse und ich mache alles falsch.
Entschuldigung.
(Und ich kenn jetzt mindestens eine Person, die jetzt lächeln muss. 😉 )

hab euch lieb, heute gibts für alle Umarmungen ❤

morti.

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…und auf einmal bin wieder ich an allem schuld.

Ich bin jetzt Weinexpertin. Das heißt soviel, wie ich kann jetzt nicht nur zwischen weiß und rot unterscheiden, sondern kenn seit dem Wochenende auch noch rosé als neue Farbe/Sorte(?). Ich weiß jetzt auch, welcher mir wahrscheinlich zu trocken ist, dass Muskateller und sämtliche Spätlese-Weine mein ausdrückliches Bedürfnis nach Süßem befriedigen und wie „Liquidum Aurum“ schmeckt. Nämlich nach Honig. Und eine Miniflasche kostet schnell mal ein kleines Vermögen.

Was ich noch immer nicht kann, ist die ganzen Weine zu benennen und wann man welchen trinkt. Aber alleine das Wein-in-die-Hand-gedrückt-bekommen-und-im-Vorraus-schon-wissen-was-mich-erwartet erfüllt mich unheimlich mit Stolz.

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Sonstige Ereignisse

Lotto gespielt. (Fail.)
Superman hab ich nur Donnerstag und gestern gesehen das Wochenende. (Fail.)
Am Dienstag beim Instituskonzert gespielt. (Win. Bin sogar nacher wegen der guten Intonation gelobt worden.)
Samstags ist so eine Gala von der Familie meiner Tante (den Philippinern). (Fail. Es freut weder mich, Superman noch meine Cousine hinzugehen.)
Neurodermitis-Ausbruch bekommen. (Fail. Meine einzige Hoffnung ist vadis, der nächste Woche wieder kommt.)
Die Gesicher an den Wänden sind auch wieder da. (Fail. Versuch grad, möglichst wenig abends Zuhause zu sein.)
Heute hat die Allmächtige Geburtstag.

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Schön langsam klären sich die Fronten im ewigen Krieg.
Eins weiß ich, das hör ich von allen Seiten: ich kann ziemlich anstrengend sein. Aber bis jetzt hab ich noch alles hingekriegt. Bis jetzt.
Ich sollt eventuell aufhören, jedem alles durchgehen zu lassen und auch nicht mehr dauernd versuchen, dass es ja keinen Streit gibt. Und mir nicht immer jede Kleinigkeit so schnell zu Herzen zu nehmen. Vielleicht spinn ich ja deswegen so viel in letzter Zeit und fühl mich schnell gekränkt. Weil ich mich über mich selber ärgere, wie sehr mich das alles beschäftigt. Und ich es gar nicht leiden kann, wenn mir jemand das auch noch sagt, weil ich genau weiß, sie haben alle recht.

Und auf einmal bin wieder ich an allem schuld.

Wirklich.

(Die Mauer ist weg. Gratuliere. Ist auch nicht besser ohne.)

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Nur rein aus Interesse, ich hätte gern eure Meinung zu einem Thema. (Wie immer schon gehabt sonst einfach auf facebook, ihr seit doch nur alle zu faul, hier zu kommentieren.)
Rein hypothetisch gesehen, wenn dir die Freundin des Bruders deines besten Freundes (ich weiß, kompliziert 🙂 ) auf einmal mtiten beim Fortgehen kommt mit „Willst du wirklich deine Beziehung aufs Spiel setzen?“, obwohl das weder sie noch einen anderen Menschen etwas angeht, was oder (in dem Fall) was ich nicht mach, nur weil ich an dem Abend zu viel mit ihrem Freund geredet hab oder weiß der Geier woher sie sich das aus dem Ärmel zieht; wie würdet ihr damit und vor allem nachher umgehen?

Und nachdem eh jeder gleich checkt, dass es hier um mich geht: Superman weiß von der ganzen Geschichte, war nicht wirklich begeistert aber hats zur Kenntnis genommen. Mir geht es im Moment eigentlich nur darum, dass jemand, den ich eigentlich immer recht mögen hab, mich von einer auf die andere Sekunde so bitterböse ohne Anhaltspunkt anfährt als hätt ich grad ihren (fiktiven) Hund ermordet. Und dann noch extra überfahren. Und gehäutet. Und einen Pelz draus nähen lassen.

(Irgendwie fühl ich mich grad wie auf gutefrage.net oder so, lustig. 😛 Nur, dass mir das dann doch etwas zu privat ist, um es mit jedem zu teilen, der irgendein Schlagwort in Google eingibt.)

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Ich hab einfach, speziell in den letzten Wochen, das Gefühl, alles falsch zu machen. Gerade jetzt, wo mit Superman wieder alles passt (rosarote Brille und so) und wir uns nicht wegen jeder Kleinigkeit anmotzen, bekomm ich mein restliches Leben grad nicht auf die Reihe. Ich bin zwar meistens auf der Uni, versuch aber mit allen Mitteln zu verhindern, dass ich am Abend zu Hause bin. Am Besten geht im Moment, wenn ich ein bisschen über den Durst trink. Und dann gleich ins Bett fallen kann. Meistens bin ich dann noch so mitgenommen von den bewegenden Gesprächen mit meinen lieben Freunden, dass ich ohne an Leute in meinem Zimmer zu denken, einschlaf.
Die lieben Freunde haben halt leider auch nicht immer Zeit.
Ich wünschte, Superman wäre schon in Graz. Ich kann im Moment nicht mit mir allein sein.

m.

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Bla? Ja.

Jaah ich weiß. Bevor jetzt die ganzen Vorwürfe kommen: ich hab euch alle lieb! (Hilft bei Superman auch immer.) Und ich hab euch natürlich nicht vergessen.
Irgendwie fehlt mir nur die Motivation, jeden Tag einen Eintrag zu schreiben. Und dann schieb ich es hinaus, denk mir, nein das schreib ich morgen einfach dazu, dann wird aus 2,3 Tagen eine Woche und schwupps – sitzt man am Ende eines Monats ohne Blogeintrag da. Nicht, dass ich vergessen hätte, worüber ich schreiben will. Es kann nur ganz vielleicht ein kleines Bisschen sein, dass ich einiges wegen meines furchtbar aufregenden Lebens schon wieder verdrängt hab. 😛

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Wo bin ich letztes Mal stehen geblieben? Ah ja, Ferien waren. Semesterferien. Und dann hab ich mich in einem einzigen wildem Rausch bei allen Lehrveranstaltungen auf der Kunstuni angemeldet, die mir für den Bachelor noch fehlen. Wenn schon auf der KF nix weitergeht, dann vielleicht ja da?

Die Folge davon war eigentlich nur, dass ich jetzt Dienstag bis Freitag jeden Tag bis spät in der Nacht (sprich meistens 18 Uhr) abwechselnd meine Zeit in Überäumen, Lehrsälen und der Bibliothek verbring und mich die Ausmaße meiner Produktivität fast erschlagen. So viel wie jetzt in 3 Tagen hab ich früher in einem Monat nicht weitergebracht.

„International Week“ war auch noch. Das hat geheißen, jeden Tag Konzert spielen, viele viele Extraproben, gratis Mittag- und Abendessen (der Hauptgrund, warum ich letztendlich doch nicht abgelehnt hab, dort zu spielen) und internationale Kontakte. Für unser Institut waren das 3 Studenten aus Frankreich, alle haben sie kaum Englisch gekonnt, geschweige denn Deutsch. Die ach-so-hochgelobte-und-im-Rahmen-des-internationalen-Austauschs-so-wichtige Kommunikation wurde damit auf das Wesentliche beschränkt; aber auf der Kunstuni ist es man ohnehin schon gewohnt, sich mit Händen und Füßen verständigen zu müssen.

Genau diese Woche hat eigentlich dazu geführt, dass ich mich mit den Leuten aus meinem Institut noch besser angefreundet hab. Was schon nach King Arthur eine solide Grundlage war, wurde in der Woche noch verstärkt. Mittlerweile freu ich mich echt, wenn ich wen auf der Uni treff und versuch mich nicht mehr vergeblich hinter diversen Säulen, Bücherregalen oder Notenständern zu verstecken, wenn mich jemand erkennt.

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Und wie gehts mir jetzt wirklich?

Ich glaub, ich bin glücklich. Was soll heißen, ich glaub, ich BIN es. Zu 100% werd ich es sein, wenn Superman entgültig in Graz ist, ich wenigstens einen Abschluss in greifbare Nähe gerückt hab und wenn die blöde Eifersucht gegen Mo verschwindet. Aber das sind eigentlich alles first world problems, oder? Also: Ich bin glücklich, verdammt noch mal.

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Zum Abschied noch ein paar Worte eines Genies. Ich bin mir nicht sicher, ob die fehlende Schulbildung aus ihm spricht, oder er auf Drogen war, wie er den Tweet geschrieben hat; aber ich find, es spiegelt grad sehr gut den IQ-Durchschnitt der heutigen Gesellschaft wieder.
(Ich bin ja gottseidank drunter, darum muss ich nicht alles verstehen was die Leute so reden.)

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And remember: When in doubt, just add glitter.

morti.

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